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Methode

Double Diamond

Design Thinking Prozess.

Quelle: British Design Council (2005)Wikipedia
Double Diamond

Das Standard-Modell für Design Thinking und Innovationsprozesse vom British Design Council (2005). Es zeigt den Wechsel zwischen Divergenz (Öffnen, viele Ideen) und Konvergenz (Schließen, Auswählen). Zwei Rauten: Problemraum (Discover → Define → Problem Definition) und Lösungsraum (Develop → Deliver → Lösung).

Analyse-Checkliste

Ziel & Fokus

Strukturierung von kreativen Prozessen. Verhindert, dass man Lösungen sucht, bevor man das Problem verstanden hat.

Kontext & Einsatzbereich

Innovationsworkshops, Design Sprints, Produktentwicklung. Überall dort, wo Innovation gefragt ist.

Zielgruppe

Ideal für: Designer, Produktentwickler, Problemlöser, Innovationsteams.

Eher ungeeignet für: Routine-Aufgaben mit bekannten Lösungswegen.

Teilnehmerzahl

Beliebig.

Dauer

Rahmen für ganze Projekttage oder Wochen.

Spannende Beobachtungen (Meta-Ebene)

  • Nicht-Kreative halten die "Divergenz" (Unordnung, Unklarheit) schwer aus. Sie wollen sofort zur Lösung. Das Modell legitimiert das "Chaos" als notwendigen Schritt.

  • Der "Groan Zone" (Zone des Stöhnens) liegt oft in der Mitte – wenn man maximal verwirrt ist, kurz bevor die Klarheit (Define) kommt.

  • Das Modell macht sichtbar: Die erste Hälfte (Problem verstehen) ist genauso wichtig wie die zweite (Lösung entwickeln).

Limits & Fallstricke

In der Praxis ist der Prozess selten so linear. Man springt oft zurück. Das Modell ist ein Ideal, keine exakte Anleitung.

Deep Dive Literatur

The Design Thinking Playbook

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von Michael Lewrick, Patrick Link, Larry Leifer

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