Design Thinking Prozess.

Das Standard-Modell für Design Thinking und Innovationsprozesse vom British Design Council (2005). Es zeigt den Wechsel zwischen Divergenz (Öffnen, viele Ideen) und Konvergenz (Schließen, Auswählen). Zwei Rauten: Problemraum (Discover → Define → Problem Definition) und Lösungsraum (Develop → Deliver → Lösung).
Strukturierung von kreativen Prozessen. Verhindert, dass man Lösungen sucht, bevor man das Problem verstanden hat.
Innovationsworkshops, Design Sprints, Produktentwicklung. Überall dort, wo Innovation gefragt ist.
Ideal für: Designer, Produktentwickler, Problemlöser, Innovationsteams.
Eher ungeeignet für: Routine-Aufgaben mit bekannten Lösungswegen.
Beliebig.
Rahmen für ganze Projekttage oder Wochen.
Nicht-Kreative halten die "Divergenz" (Unordnung, Unklarheit) schwer aus. Sie wollen sofort zur Lösung. Das Modell legitimiert das "Chaos" als notwendigen Schritt.
Der "Groan Zone" (Zone des Stöhnens) liegt oft in der Mitte – wenn man maximal verwirrt ist, kurz bevor die Klarheit (Define) kommt.
Das Modell macht sichtbar: Die erste Hälfte (Problem verstehen) ist genauso wichtig wie die zweite (Lösung entwickeln).
In der Praxis ist der Prozess selten so linear. Man springt oft zurück. Das Modell ist ein Ideal, keine exakte Anleitung.

In einem unverbindlichen Gespräch zeige ich Ihnen, wie Sie diese und andere Methoden für Ihr Team einsetzen können.
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