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Methode

Six Thinking Hats (6 Denkhüte)

Paralleles Denken statt Argumentieren.

Quelle: Edward de BonoWikipedia
Six Thinking Hats (6 Denkhüte)

Paralleles Denken von Edward de Bono. Statt endlos zu argumentieren, setzen alle gleichzeitig denselben "Hut" auf und betrachten ein Problem nur aus dieser einen Perspektive. Die 6 Hüte: Weiß (Fakten, Daten), Rot (Gefühle, Intuition), Schwarz (Risiken, Vorsicht), Gelb (Chancen, Vorteile), Grün (Ideen, Kreativität), Blau (Prozess, Moderation).

Analyse-Checkliste

Ziel & Fokus

Effizientere Meetings, Vermeidung von Ego-Kämpfen, umfassende Beleuchtung eines Themas.

Kontext & Einsatzbereich

Entscheidungsfindung, Problemlösung, festgefahrene Diskussionen. Überall dort, wo Meetings eskalieren.

Zielgruppe

Ideal für: Alle Teams, besonders solche mit dominanten Persönlichkeiten.

Eher ungeeignet für: Reine Informationsmeetings ohne Entscheidungsbedarf.

Teilnehmerzahl

4–12 Personen.

Dauer

30–60 Minuten (ca. 5 Min pro Hut).

Spannende Beobachtungen (Meta-Ebene)

  • Sehr mächtig für Nörgler: Wenn der Kritiker den gelben Hut aufsetzen muss, ist er gezwungen, Vorteile zu finden. Das bricht Denkblockaden.

  • Der rote Hut erlaubt es, Bauchgefühle ("Ich hab da ein schlechtes Gefühl") offiziell zu äußern, ohne Beweise liefern zu müssen. Das entlastet enorm.

  • Der blaue Hut (Prozess) wird oft vergessen – dabei ist er der wichtigste für die Moderation.

Limits & Fallstricke

Wirkt am Anfang albern ("Wir setzen jetzt Hüte auf"). Braucht straffe Moderation, damit nicht durcheinander geredet wird. Die Methode muss konsequent durchgehalten werden.

Deep Dive Literatur

Six Thinking Hats

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von Edward de Bono

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