Entscheidung ohne Verlierer.

Die Alternative zur Mehrheitsabstimmung von Erich Visotschnig und Siegfried Schrotta. Man fragt nicht "Wer ist dafür?", sondern "Wer hat wie viel Widerstand?". Der Vorschlag mit dem geringsten Gruppenwiderstand gewinnt. Jeder Teilnehmer vergibt Widerstandspunkte von 0 (kein Einwand) bis 10 (totaler Widerstand).
Tragfähige Entscheidungen treffen, bei denen es keine Verlierer gibt. Minimierung von Konfliktpotential.
Entscheidungen in Gruppen, Terminfindung, Auswahl von Ideen. Überall dort, wo Mehrheitsentscheidungen Widerstand erzeugen.
Ideal für: Alle Gruppen, besonders bei strittigen Themen.
Eher ungeeignet für: Entscheidungen, die einen klaren Favoriten brauchen (z.B. Wettbewerbe).
3 bis 100+ Personen.
20–40 Minuten.
Oft gewinnt nicht die "liebste" Lösung des Chefs (Polarisierung), sondern die "zweitbeste" Lösung, mit der alle leben können (Konsens).
Leisere Teilnehmer werden gehört, da ihre "10 Punkte Widerstand" genauso viel zählen wie die des Lautsprechers.
Das Verfahren macht Widerstand sichtbar und besprechbar, bevor er zum Problem wird.
Erzeugt eher solide Kompromisse als radikale Innovationen ("Leidensminimierung" statt "Lustmaximierung"). Für disruptive Entscheidungen manchmal ungeeignet.

In einem unverbindlichen Gespräch zeige ich Ihnen, wie Sie diese und andere Methoden für Ihr Team einsetzen können.
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