Zeitleiste
Wichtige Ereignisse der Philosophiegeschichte. Zu 3 von 45 Einträgen gibt es bisher einen erklärenden Text. 18 Einträge haben noch keine Quellenangabe und sind so markiert. Wie sich die Personen ordnen lassen, zeigen die Kapitel.
499 v. Chr.
Perserkriege beginnenbelegt
Quelle: Greco-Persian Wars (Wikipedia)
490 v. Chr.
Schlacht bei Marathonungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
431 v. Chr.
Peloponnesischer Krieg beginntungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
399 v. Chr.
Hinrichtung des Sokratesbelegt
Quelle: Trial of Socrates (Wikipedia)
323 v. Chr.
Tod Alexanders des Großen, Beginn des Hellenismusbelegt
Quelle: Alexander the Great (Wikipedia)
146 v. Chr.
Rom zerstört Korinth und Karthagoungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
44 v. Chr.
Ermordung Caesarsungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
64
Brand Roms unter Neroungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
415
Ermordung der Hypatiaungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
476
Ende des Weströmischen Reichsbelegt
1258
Mongolen zerstören Bagdadbelegt
Quelle: House of Wisdom (Wikipedia)
1346
Schwarzer Tod erreicht Europabelegt
Quelle: Black Death (Wikipedia)
1417
Lukrez-Handschrift wiederentdecktungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
1453
Fall Konstantinopelsbelegt
um 1455
Gutenbergs Bibel gedrucktbelegt
Quelle: Gutenberg Bible (Wikipedia)
1517
Luthers Thesen, Reformationbelegt
Quelle: Ninety-five Theses (Wikipedia)
1543
Kopernikus, wissenschaftliche Revolutionbelegt
1648
Westfälischer Friedebelegt
Quelle: Peace of Westphalia (Wikipedia)
1688
Glorreiche Revolution in Englandbelegt
Quelle: Glorious Revolution (Wikipedia)
1755
Erdbeben von Lissabonbelegt
um 1760
Industrialisierung beginntbelegt
1781
Kritik der reinen Vernunft erscheintungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
1789
Französische Revolutionbelegt
Quelle: French Revolution (Wikipedia)
1806
Ende des Heiligen Römischen Reichsungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
1848
Revolutionen in Europabelegt
Quelle: Revolutions of 1848 (Wikipedia)
1871
Deutsche Reichsgründungbelegt
1914 bis 1918
Erster Weltkriegbelegt
Quelle: World War I (Wikipedia)
1917
Russische Revolutionungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
1923
Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main gegründetbelegt
1923 wurde in Frankfurt am Main das Institut für Sozialforschung gegründet, finanziert durch eine Stiftung des Kaufmanns Hermann Weil und seines Sohnes Felix Weil. Eingeweiht wurde es im Juni 1924. In den ersten Jahren war es eine Forschungsstätte für einen wissenschaftlich verstandenen Marxismus. Prägend für die Philosophie wurde es, als Max Horkheimer 1931 die Leitung übernahm und Philosophie mit Sozialforschung, Psychologie und Kulturanalyse verbinden wollte. Daraus ging die Kritische Theorie der Frankfurter Schule hervor, mit Personen wie Horkheimer, Adorno und Marcuse. Das ist in den Quellen belegt. Die Frage, die damit dringlicher wurde, fasst die Redaktion so: Wie kann man eine Gesellschaft so genau verstehen, dass man sie begründet kritisieren und verändern kann?
Quelle: Institut für Sozialforschung (Wikipedia), Stanford Encyclopedia of Philosophy
1927
Sein und Zeit erscheintungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
1929
Weltwirtschaftskriseungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
1933
Machtergreifung der Nationalsozialistenbelegt
Quelle: Machtergreifung (Wikipedia)
1933 bis 1945
NS-Zeit, Exil, Holocaustungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
1939
Beginn des Zweiten Weltkriegsbelegt
Quelle: World War II (Wikipedia)
1943
Das Sein und das Nichtsungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
1945
Ende des Zweiten Weltkriegsbelegt
Quelle: World War II (Wikipedia)
1951
Institut für Sozialforschung nach dem Exil in Frankfurt wiedereröffnetbelegt
Im März 1933 schlossen die Nationalsozialisten das Institut für Sozialforschung. Horkheimer führte es im Exil weiter, zuerst in Genf, ab 1934 an der Columbia University in New York. 1946 luden Stadt und Universität Frankfurt ihn ein, das Institut wieder aufzubauen. Horkheimer, Adorno und Pollock kehrten zurück, und Anfang der 1950er Jahre zog das Institut wieder nach Frankfurt. Förmlich wiedereröffnet wurde es am 14. November 1951 in einem Neubau, mit Horkheimer als Direktor. Die Zeitleiste führt den Eintrag deshalb unter 1951. Ob Horkheimer, Adorno und Pollock endgültig in Deutschland bleiben, war noch bis 1953 offen. In diesen Jahren arbeiteten Jüngere wie Jürgen Habermas mit ihnen zusammen, sie werden heute zur zweiten Generation der Frankfurter Schule gezählt. Die Frage, die damit dringlicher wurde, fasst die Redaktion so: Wie kann eine kritische Theorie der Gesellschaft nach dem Nationalsozialismus in Deutschland weiterarbeiten?
Quelle: Institut für Sozialforschung (Wikipedia), Stanford Encyclopedia of Philosophy
1954
Algerienkrieg beginntungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
1968
Protest- und Studentenbewegungen weltweitbelegt
Quelle: Protests of 1968 (Wikipedia)
1971
Rawls: Theorie der Gerechtigkeitungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
1981
After Virtue erscheintungeprüft
Noch ohne Quellenangabe
1989
Fall der Berliner Mauerbelegt
1991
Ende der Sowjetunion, Ende des Kalten Kriegsbelegt
Quelle: Cold War (Wikipedia)
1993
CERN gibt die Software des World Wide Web zur freien Nutzung freibelegt
Am 30. April 1993 gab das Forschungszentrum CERN die Software des World Wide Web zur freien Nutzung frei, später auch unter einer offenen Lizenz. Tim Berners-Lee hatte das Web 1989 am CERN erfunden, damit Forschende an Universitäten und Instituten weltweit Informationen automatisch austauschen konnten. Nach Darstellung des CERN half diese Freigabe dem Web, sich auszubreiten. Welche Fragen dadurch dringlicher wurden, etwa wie sich Öffentlichkeit, Wissen und Aufmerksamkeit verändern, wenn jeder Inhalte ins Netz stellen kann, ist eine Einordnung der Redaktion. Eine Verbindung zu einzelnen Personen der Landkarte belegt dieser Eintrag nicht.
Quelle: CERN, The birth of the Web, World Wide Web (Wikipedia)
2008
Finanzkriseungeprüft
Noch ohne Quellenangabe