Landkarte der Philosophie · Denkrichtung
Kynismus
Bewegung · Griechenland, später römisches Reich · 4. Jh. v. Chr. bis in die römische Kaiserzeit
Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.
Der Kynismus ist eine Strömung der antiken griechischen Philosophie, die sich auf Sokrates zurückführte und vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis in die römische Kaiserzeit reichte. Die Kyniker verstanden Philosophie mehr als Lebensweise denn als Lehre: Sie lehnten Reichtum, Macht, Ruhm und gesellschaftliche Anerkennung ab und wollten einfach, schamlos und frei von gesellschaftlichen Zwängen im Einklang mit der Natur leben, was sie als Abkürzung zur Tugend ansahen. Am bekanntesten ist Diogenes von Sinope, der in Athen in einem großen Tonkrug gelebt haben soll.[1][2][3]
belegt Prüfstand der Beschreibung
Personen (3)
Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.
- Antisthenes belegt[3][2]um 445–365 v. Chr. · Kapitel: Klassisches Athen
- Diogenes von Sinope belegt[3][2]um 404–323 v. Chr. (Angaben schwanken) · Kapitel: Klassisches Athen
- Krates von Theben belegt[2][3]um 365–285 v. Chr. · Kapitel: Klassisches Athen
Quellen
- [1]Cynics · Internet Encyclopedia of Philosophy
- [2]Cynicism (philosophy) · Wikipedia, abgerufen 2026-10-20
- [3]Kynismus · Wikipedia, abgerufen 2026-10-20