Zum Inhalt springen

Landkarte der Philosophie · Denkrichtung

Legalismus

Bewegung · China · zweite Hälfte der Zeit der Streitenden Reiche, bis 221 v. Chr.; Ideen wirkten später weiter

Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.

Der Legalismus ist eine Denkrichtung, die in der zweiten Hälfte der Zeit der Streitenden Reiche in China großen Zulauf fand, einer Epoche harter Machtkämpfe zwischen und in den Staaten. Seine Vertreter gingen davon aus, dass Menschen, einfache Leute wie Eliten, immer eigennützig bleiben und man nicht auf ihre Moral bauen kann. Sie wollten den Staat deshalb mit Gesetzen, Verwaltungsregeln und klaren Maßstäben ordnen, die den Eigennutz in Landwirtschaft und Kriegsdienst lenken und zugleich verhindern, dass Beamte die Macht des Herrschers untergraben.[1][2]

belegt Prüfstand der Beschreibung

Personen (1)

Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.

Quellen

  1. [1]Stanford Encyclopedia of Philosophy, Legalism in Chinese Philosophy, Einleitung und Abschnitt 1
  2. [2]Legalism (Chinese philosophy) · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21

Alle Denkrichtungen · Zurück zur Startseite