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Landkarte der Philosophie · Denkrichtung

Mohismus

Schule · China · 5. bis 3. Jahrhundert v. Chr.

Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.

Der Mohismus geht auf Mozi zurück, der um 430 v. Chr. im alten China lehrte, und war in der Zeit der Streitenden Reiche eine einflussreiche Bewegung und ein Hauptrivale des Konfuzianismus. Mozi und seine Anhänger suchten als Erste in China ausdrücklich nach objektiven moralischen Maßstäben und forderten, für alle Menschen unparteiisch zu sorgen; ihre Ethik beurteilte Handeln nach seinem Beitrag zum Wohl aller und ist nach einer Darstellung die früheste Form des Konsequenzialismus, also einer Ethik, die nach den Folgen fragt. Eine spätere Linie der Schule beschäftigte sich auch mit Sprache, Logik, Geometrie, Mechanik und Optik.[1][2]

belegt Prüfstand der Beschreibung

Personen (1)

Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.

  • Mozi (Mo Di) belegt[1]um 470–391 v. Chr. · Kapitel: Asien (Überblick)

Quellen

  1. [1]Mohism, Abschnitt 1 Mozi and the Mohists · Stanford Encyclopedia of Philosophy
  2. [2]Mohism · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21

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