Landkarte der Philosophie · Denkrichtung
Existenzielle Psychotherapie
Tradition · Europa und USA · seit dem 20. Jahrhundert
Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.
Die existenzielle Psychotherapie ist eine Form der Psychotherapie, die aus der Phänomenologie und der Existenzphilosophie hervorging und im 20. Jahrhundert in mehreren Zweigen ausgearbeitet wurde. Sie versteht Ängste und Nöte rund um Tod, Einsamkeit, Freiheit und die Suche nach Sinn nicht als Krankheit, sondern als natürlichen Teil des menschlichen Lebens, der sogar zu einem echteren Leben anstoßen kann. Feste Standardtechniken treten dabei zurück: Therapeutin oder Therapeut erkunden gemeinsam mit Dir, wie Du Deine Welt erlebst.[1][2]
belegt Prüfstand der Beschreibung
Personen (3)
Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.
- Viktor Frankl belegt[3][4]1905–1997 · Kapitel: Phänomenologie und ExistenzialismusBegründete mit der Logotherapie eine eigene Form existenzieller Therapie.
- Rollo May belegt[4][1]1909–1994 · Kapitel: Phänomenologie und Existenzialismus
- Irvin D. Yalom belegt[4][5]geb. 1931 · Kapitel: Phänomenologie und Existenzialismus
In diesen Denkwegen
Hier antwortet die Richtung selbst oder eine ihrer Personen.
Was macht ein gutes Leben aus?
- Station 5: Braucht ein gutes Leben einen Sinn?Mit Viktor Frankl, Rollo May.
Quellen
- [1]Existential therapy · Wikipedia, abgerufen 2026-10-20
- [2]Internet Encyclopedia of Philosophy · abgerufen 2026-10-21
- [3]Logotherapy · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [4]Existenzielle Psychotherapie · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [5]Existentialism · Wikipedia