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Landkarte der Philosophie · Denkrichtung

Kritischer Rationalismus

Bewegung · seit Poppers Offener Gesellschaft (1945)

Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.

Der Kritische Rationalismus wurde von Karl Popper begründet, der den Namen zuerst 1945 in „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ verwendete. Er geht davon aus, dass wir nie endgültig sicher sein können, ob unsere Annahmen über die Welt stimmen, und dass jeder Lösungsversuch falsch sein kann; deshalb sollen Überzeugungen ständig kritisch geprüft werden. Für die Wissenschaft heißt das vor allem: Eine Theorie muss sich an Beobachtungen grundsätzlich widerlegen lassen, und Popper beschrieb diese Haltung auch als Lebenseinstellung, die zugibt, dass ich mich irren kann und Du recht haben kannst.[1][2][3]

belegt Prüfstand der Beschreibung

Personen (3)

Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.

  • Karl Popper belegt[2]1902–1994 · Kapitel: Analytische Philosophie und Wissenschaftstheorie
  • Imre Lakatos belegt[2]1922–1974 · Kapitel: Analytische Philosophie und WissenschaftstheorieEntwickelte eine stark abgewandelte Form des Kritischen Rationalismus.
  • Paul Feyerabend belegt[2]1924–1994 · Kapitel: Analytische Philosophie und WissenschaftstheorieVertrat den Kritischen Rationalismus zunächst selbst und wurde dann zu einem seiner bekanntesten Kritiker.

In diesen Denkwegen

Hier antwortet die Richtung selbst oder eine ihrer Personen.

Quellen

  1. [1]Critical rationalism · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
  2. [2]Kritischer Rationalismus · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
  3. [3]Karl Popper, Stanford Encyclopedia of Philosophy · abgerufen 2026-10-22

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