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Landkarte der Philosophie · Denkrichtung

Philosophie der Befreiung

Bewegung · Lateinamerika, zuerst Argentinien · seit den frühen 1970er-Jahren

Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.

Die Philosophie der Befreiung entstand Anfang der 1970er-Jahre in einer Gruppe argentinischer Philosophen, zu denen vor allem Arturo Andrés Roig, Horacio Cerutti-Guldberg und Enrique Dussel gehörten. Sie antwortet auf die Lage Lateinamerikas am Rand der Weltwirtschaft und will die Wirklichkeit der sogenannten Dritten Welt ins Zentrum der Philosophie rücken. Zu ihren Anliegen gehören die geistige Unabhängigkeit Lateinamerikas, wirtschaftliche Eigenständigkeit statt Abhängigkeit und eine Politik, die sich nach den Interessen der Armen und der indigenen Bevölkerung richtet.[1][2]

belegt Prüfstand der Beschreibung

Personen (3)

Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.

  • Leopoldo Zea Deutung[1][2]1912–2004 · Kapitel: Lateinamerika (Überblick)Gilt als Vorläufer der Philosophie der Befreiung; manche Darstellungen zählen ihn zu ihren Hauptfiguren.
  • Augusto Salazar Bondy Deutung[1]1925–1974 · Kapitel: Lateinamerika (Überblick)Gilt als Wegbereiter der Philosophie der Befreiung.
  • Enrique Dussel belegt[1]1934–2023 · Kapitel: Lateinamerika (Überblick)

Quellen

  1. [1]Stanford Encyclopedia of Philosophy, Philosophy in Mexico, Abschnitt 8.5; Stanford Encyclopedia of Philosophy, Latin American Philosophy, Abschnitt über spanische Emigranten
  2. [2]Philosophy of liberation · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21

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