Landkarte der Philosophie · Denkrichtung
Historische Wissenschaftstheorie
Bewegung · seit den 1930er-Jahren, als eigenes Feld seit den 1960er-Jahren
Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.
Die Historische Wissenschaftstheorie ist eine Strömung der Wissenschaftsphilosophie, die die Wissenschaft aus ihrer Geschichte und als gemeinschaftliche Tätigkeit verstehen will und nicht als geradlinige, stetige Anhäufung von Wissen. Ein erstes System einer historischen Philosophie und Soziologie der Wissenschaft entwickelte in den 1930er-Jahren der polnisch-jüdische Mikrobiologe Ludwik Fleck. Thomas Kuhn und Paul Feyerabend machten ab den 1960er-Jahren wissenschaftliche Umbrüche und die Unvergleichbarkeit von Theorien zu zentralen Themen und richteten ihre Kritik gegen den Logischen Empirismus.[1][2][3][4][5]
belegt Prüfstand der Beschreibung
Personen (4)
Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.
- Ludwik Fleck belegt[1]1896–1961 · Kapitel: Analytische Philosophie und Wissenschaftstheorie
- Imre Lakatos Deutung[6]1922–1974 · Kapitel: Analytische Philosophie und WissenschaftstheorieEr wandte sich 1964 der Geschichte und Philosophie der Erfahrungswissenschaften zu und entwickelte mit der Methodologie der Forschungsprogramme einen eigenen Ansatz.
- Thomas S. Kuhn belegt[2][3]1922–1996 · Kapitel: Analytische Philosophie und Wissenschaftstheorie
- Paul Feyerabend belegt[3][4]1924–1994 · Kapitel: Analytische Philosophie und Wissenschaftstheorie
In diesen Denkwegen
Hier antwortet die Richtung selbst oder eine ihrer Personen.
Quellen
- [1]SEP, Ludwik Fleck, Abschnitt 1 und 2 · abgerufen 2026-10-23
- [2]Thomas Kuhn · Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 2026-10-22
- [3]Stanford Encyclopedia of Philosophy · abgerufen 2026-10-21
- [4]Auguste Comte · Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 2026-10-22
- [5]Postpositivism · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [6]Imre Lakatos, Abschnitt 1.3 · Stanford Encyclopedia of Philosophy