Landkarte der Philosophie · Denkrichtung
Critical Race Theory
Bewegung · USA · seit den 1970er-/80er-Jahren
Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.
Die Critical Race Theory entstand Mitte der 1970er-Jahre in den Schriften US-amerikanischer Rechtswissenschaftler wie Derrick Bell, Kimberlé Crenshaw und Richard Delgado. Sie sieht „Rasse“ nicht als biologische Tatsache, sondern als etwas, das Gesellschaft und Recht erst herstellen, und versteht Rassismus als Teil von Gesetzen, Regeln und Einrichtungen, der oft subtil wirkt und nicht nur auf Vorurteilen Einzelner beruht. Damit wendet sie sich gegen die Vorstellung, das Recht sei neutral, weil auch Gesetze, die Hautfarbe ausdrücklich nicht berücksichtigen, ungleiche Folgen haben können.[1][2][3]
belegt Prüfstand der Beschreibung
Personen (3)
Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.
- W. E. B. Du Bois Deutung[1]1868–1963 · Kapitel: Nutzen und PraxisGilt als Vorläufer; die Critical Race Theory stützt sich auf seine Arbeiten.
- Frantz Fanon Deutung[3]1925–1961 · Kapitel: Phänomenologie und ExistenzialismusWird nach einer Deutung als Vordenker der Critical Race Theory gesehen.
- Kimberlé Crenshaw belegt[1][3]geboren 1959 · Kapitel: Gegenwart
Quellen
- [1]Critical race theory · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [2]Stanford Encyclopedia of Philosophy · abgerufen 2026-10-21
- [3]Critical Race Theory · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21