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Landkarte der Philosophie · Denkrichtung

Renaissance-Naturphilosophie

Bewegung · Italien, besonders Süditalien · späte Renaissance, 16. bis frühes 17. Jahrhundert

Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.

Mit Renaissance-Naturphilosophie ist eine Gruppe unabhängiger Denker der späten Renaissance gemeint, die die Universitäten verließen, um Philosophie und Naturforschung jenseits der Grenzen der aristotelisch-scholastischen Tradition zu entwickeln; Autoren der frühen Neuzeit nannten sie „Neuerer“. An ihrer Spitze stand Bernardino Telesio aus Süditalien, der sich gegen die Autorität der abstrakten Vernunft wandte, eine rein auf Erfahrung gestützte Naturphilosophie forderte und Stoff und Form des Aristoteles durch passiven Stoff und eine aktive Kraft, Wärme und Kälte, ersetzte. Zu seinen Nachfolgern zählen Francesco Patrizi und Tommaso Campanella, die anders als er auch Metaphysik betrieben.[1][2]

belegt Prüfstand der Beschreibung

Personen (3)

Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.

  • Bernardino Telesio belegt[1]1509–1588 · Kapitel: Renaissance und Macht
  • Francesco Patrizi da Cherso Deutung[1]1529–1597 · Kapitel: Renaissance und MachtEr wird als Nachfolger Telesios genannt, betrieb aber anders als dieser auch Metaphysik.
  • Tommaso Campanella Deutung[1][2]1568–1639 · Kapitel: Renaissance und MachtEr wird als Nachfolger Telesios genannt, betrieb aber anders als dieser auch Metaphysik.

Quellen

  1. [1]Bernardino Telesio · Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 2026-10-22
  2. [2]Bernardino Telesio · Wikipedia

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