Landkarte der Philosophie · Denkrichtung
Eleatische Schule
Schule · Elea in Süditalien (Magna Graecia) · 5. Jh. v. Chr.
Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.
Die Eleaten waren eine Gruppe von Denkern des 5. Jahrhunderts v. Chr. um die griechische Stadt Elea in Süditalien, vor allem Parmenides, Zenon von Elea und Melissos von Samos. Nach der überlieferten Sicht vertraten sie einen strengen Monismus, also die Lehre, dass es nur ein einziges, unveränderliches Sein gibt, das sich allein durch Denken erfassen lässt. Das Werden und die sichtbare Welt, die Du täglich wahrnimmst, galten ihnen deshalb als Schein.[1][2][3]
belegt Prüfstand der Beschreibung
Personen (5)
Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.
- Xenophanes von Kolophon Deutung[1][2]um 570 bis 470 v. Chr. · Kapitel: VorsokratikerWird mitunter zur eleatischen Schule gezählt; die antike Überlieferung bringt ihn mit Parmenides in Verbindung.
- Parmenides von Elea belegt[1]um 515–450 v. Chr. · Kapitel: Vorsokratiker
- Empedokles von Akragas Deutung[1]um 495 – um 435 v. Chr. · Kapitel: VorsokratikerWird mitunter zur eleatischen Schule gezählt.
- Melissos von Samos belegt[1][4]um 490 – um 430 v. Chr. · Kapitel: Vorsokratiker
- Zenon von Elea belegt[1]um 490 – um 430 v. Chr. · Kapitel: Vorsokratiker
Quellen
- [1]Eleatics · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [2]Parmenides von Elea · Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 2026-10-22
- [3]Eleaten · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [4]Presocratic Philosophy · Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 2026-10-22