Landkarte der Philosophie · Denkrichtung
Vedānta
Tradition · Indien · seit der Antike bis heute
Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.
Vedānta ist eine der sechs klassischen Schulen der indischen Philosophie und legt die Upanishaden aus, philosophische Texte, die an die Veden anknüpfen, die alten religiösen Schriften Indiens. Der Name bedeutet „Ende der Veden“. Es gibt mehrere Traditionen, darunter den Advaita Vedānta: Er lehrt, dass nur Brahman, die letzte Wirklichkeit, besteht und die Welt keine eigene Wirklichkeit neben ihm hat. Andere Traditionen vertreten Zwischenpositionen, etwa dass Welt und Brahman verschieden und zugleich eins sind.[1][2]
belegt Prüfstand der Beschreibung
Personen (4)
Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.
- Bhartṛhari Deutung[3][4]Kapitel: Asien (Überblick)Vor allem Grammatiker; seine Lehre vom Wort als höchster Wirklichkeit (Brahman) steht dem Vedānta nahe und wirkte auf den Advaita-Vedānta.
- Śaṅkara (Shankara, Ādi Śaṅkarācārya) belegt[5][6]ungefähr 700–750 (nach älterer Rechnung 788–820) · Kapitel: Asien (Überblick)
- Rāmānuja (Rāmānujācārya) belegt[5][7]traditionell 1017–1137 (neuere Forschung: 1077–1157) · Kapitel: Asien (Überblick)
- Madhva (Madhvācārya, Ānandatīrtha, Pūrṇaprajña) belegt[5][1]traditionell 1238–1317 (andere Rechnung: 1199–1278) · Kapitel: Asien (Überblick)
Quellen
- [1]Vedanta · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [2]Internet Encyclopedia of Philosophy · abgerufen 2026-10-21
- [3]Bhartrihari, Abschnitt 1 · Internet Encyclopedia of Philosophy
- [4]Bhart%E1%B9%9Bhari · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [5]Vedanta · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [6]Yogachara · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [7]Madhyamaka · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21