Landkarte der Philosophie · Denkrichtung
Zen
Tradition · China, später Korea, Vietnam und Japan · seit der Tang-Zeit (7. bis 10. Jh.) · Teil von Buddhismus
Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.
Zen ist eine Richtung des Mahayana-Buddhismus, die in China während der Tang-Zeit als Chan entstand, indem sie indische Mahayana-Lehren mit chinesischem, besonders daoistischem Denken verband; von dort kam sie nach Korea, Vietnam und Japan. Im Mittelpunkt stehen die Meditation, besonders das Sitzen in Versenkung (Zazen), und die unmittelbare Einsicht in die eigene Buddha-Natur, die sich im Alltag zum Wohl anderer zeigen soll. Manche Zen-Texte stellen das Studium von Lehrtexten zurück und setzen auf direkte Erfahrung und die Begegnung mit einer Meisterin oder einem Meister.[1][2]
belegt Prüfstand der Beschreibung
Personen (4)
Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.
- Dōgen belegt[2][1]1200–1253 · Kapitel: Asien (Überblick)
- Hakuin Ekaku belegt[3][2]1686–1769 · Kapitel: Asien (Überblick)
- D. T. Suzuki belegt[4][5]1870–1966 · Kapitel: Asien (Überblick)
- Hisamatsu Shin’ichi belegt[4]1889–1980 · Kapitel: Asien (Überblick)
Quellen
- [1]Zen · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [2]Stanford Encyclopedia of Philosophy
- [3](englisch), Hakuin Ekaku · Wikipedia
- [4]The Kyoto School, Abschnitt 2.3 · Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 2026-10-23
- [5]Daisetsu Teitaro Suzuki · Wikipedia