Landkarte der Philosophie · Wie frei bin ich?
Der gemeinsame Fall
Nach Hobbes war dein Ja frei, denn nichts hat dich gehindert. Trotzdem ärgerst du dich, weil dich die Sorge, die andere Person zu enttäuschen, nicht losließ, und du fragst dich, ob dieser Antrieb wirklich deiner war.
Welche Frage möchtest du zuerst verfolgen?
Redaktionelle Kreuzung: keine historische Abstammungslinie. Die Richtungen fragen Verschiedenes; keine ist ein Ausgang, auf den du dich festlegst. Du kannst jede später noch öffnen.
- Richtung 1
Willst du, dass dieser Wunsch dich lenkt?
Harry G. FrankfurtDu gewinnst einen Maßstab, mit dem du innere Zwänge erkennst, ohne klären zu müssen, ob du anders hättest handeln können.Redaktionell: Perspektivwechsel - Richtung 2
Hast du aus Neigung zugesagt oder aus einem Grund, der für jeden gelten könnte?
Immanuel KantDu lernst zu unterscheiden, ob dich bestimmt, wonach dir gerade ist, oder ein Grund, den du als vernünftiges Wesen vertreten kannst.Redaktionell: Perspektivwechsel - Richtung 3
Verstehst du, woher die Sorge kommt, die dich zum Ja gebracht hat?
Baruch de SpinozaDu siehst, wie Freiheit gedacht werden kann, wenn auch dein Wollen Ursachen hat: als wachsendes Verstehen dieser Ursachen.Redaktionell: Perspektivwechsel
Lieber alle Richtungen nebeneinander? Direkt zum Vergleichspunkt: Dasselbe Ja, verschiedene Maßstäbe?
Du musst nicht abzweigen: Ohne Wahl weiterlesen: Wie frei bin ich, wenn ich einem Wunsch nicht widerstehen kann?