Landkarte der Philosophie · Denkrichtung
Cartesianismus
Bewegung · vor allem Niederlande und Frankreich · 17. Jahrhundert · Teil von Rationalismus
Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.
Cartesianismus nennt man die Philosophie und Naturwissenschaft René Descartes' und ihre Weiterentwicklung durch andere Denker des 17. Jahrhunderts, etwa Nicolas Malebranche, Baruch Spinoza, Antoine Arnauld, Johannes Clauberg und Arnold Geulincx. Nach einer Darstellung ist er eine Form des Rationalismus, weil er wissenschaftliches Wissen aus angeborenen Ideen allein durch Denken gewinnen will, und hält den Geist für völlig getrennt vom Körper; wie beide zusammenwirken, blieb für Descartes und seine Anhänger eine dauernde Schwierigkeit. In den Niederlanden war die Lehre vor allem unter Universitätslehrern verbreitet, in Frankreich war sie sehr beliebt.[1][2][3][4][5]
belegt Prüfstand der Beschreibung
Personen (4)
Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.
- Henricus Regius Deutung[5]1598–1679 · Kapitel: RationalismusVertrat Descartes' Naturlehre, ging in Erkenntnislehre und Metaphysik aber eigene Wege.
- Antoine Arnauld belegt[2]1612–1694 · Kapitel: Rationalismus
- Johannes Clauberg belegt[3]1622–1665 · Kapitel: Rationalismus
- Arnold Geulincx belegt[4]1624–1669 · Kapitel: Rationalismus
In diesen Denkwegen
Hier antwortet die Richtung selbst oder eine ihrer Personen.
Quellen
- [1]Cartesianism · Wikipedia, abgerufen 2026-10-20
- [2]Stanford Encyclopedia of Philosophy, Antoine Arnauld (Abschnitte 2 und 3) · abgerufen 2026-10-22
- [3]Johannes Clauberg · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [4]Arnold Geulincx · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [5]Henricus Regius · Stanford Encyclopedia of Philosophy