Landkarte der Philosophie · Denkweg
Was ist gerecht?
5 Stationen · Lesedauer ungefähr 45 Minuten · Ein Vergleich von Antworten auf dieselbe Frage. Die Reihenfolge folgt dem Gedankengang, nicht der Geschichte, und eine spätere Antwort ist nicht automatisch die bessere.
Stell dir vor
Dein Team hat ein großes Projekt geschafft, und es gibt einen Bonus. Eine Kollegin hat am meisten gearbeitet, ein Kollege hat zwei kleine Kinder und wenig Geld, eine dritte war krank. Wie würdest du den Bonus aufteilen?
Ein ausgedachtes Alltagsbeispiel. Es stammt von keiner der Personen auf diesem Weg.
Selbst nachdenken
Was würdest du sagen, und warum?
Nimm dir einen Moment, wenn du magst. Du musst nichts eingeben und kannst direkt weiterlesen.
Was du auf diesem Weg untersuchst
Du gehst Schritt für Schritt der Frage nach, was bei einer Aufteilung gerecht ist: dass jeder bekommt, was ihm zusteht, dass die Verteilung allen zusammen am meisten bringt, dass sie nach Regeln erfolgt, die du auch ohne Kenntnis deiner eigenen Lage wählen würdest, oder dass jedem gehört, was er auf gerechtem Weg erworben hat. Am Ende steht die Frage, ob eine gerechte Verteilung genügt, wenn Menschen sich dabei nicht gesehen fühlen.
Los geht es: Bekommt jeder, was ihm zusteht?
Die Reihenfolge der Stationen folgt dem Gedankengang. Wer historisch auf wen reagiert hat, steht jeweils ausdrücklich dabei.Zur Landkarte · Suche