Landkarte der Philosophie · Denkrichtung
Psychoanalyse
Tradition · Wien, später weltweit · seit den frühen 1890er Jahren
Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.
Die Psychoanalyse ist eine Lehre und Behandlungsmethode, die Sigmund Freud in den frühen 1890er-Jahren begründete. Sie geht davon aus, dass vieles in uns unbewusst abläuft, also ohne dass wir es merken, und dass dieses Unbewusste unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflusst. In Gesprächen sollen solche verborgenen Vorgänge sichtbar werden; spätere Denker wie Erich Fromm und Jacques Lacan entwickelten die Lehre weiter.[1][2]
belegt Prüfstand der Beschreibung
Personen (7)
Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.
- Sigmund Freud belegt[1]1856–1939 · Kapitel: Die Abweichler
- Lou Andreas-Salomé belegt[3]1861–1937 · Kapitel: Die Abweichler
- Erich Fromm belegt[4][1]1900–1980 · Kapitel: Kritische TheorieGehört zur Neopsychoanalyse.
- Jacques Lacan belegt[1]1901–1981 · Kapitel: Strukturalismus und Poststrukturalismus
- Albert Ellis Deutung[4][5]1913–2007 · Kapitel: GegenwartPraktizierte zunächst klassische Psychoanalyse; bekannt wurde er als Begründer einer eigenen, kognitiven Therapieform.
- Luce Irigaray belegt[4][1]geb. 1930 · Kapitel: Strukturalismus und PoststrukturalismusSchloss an Lacan an und kritisierte die Psychoanalyse aus feministischer Sicht.
- Julia Kristeva belegt[4]geb. 1941 · Kapitel: Strukturalismus und PoststrukturalismusSchloss an Lacan an und kritisierte ihn aus feministischer Sicht.
Quellen
- [1]Psychoanalysis · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [2]Internet Encyclopedia of Philosophy · abgerufen 2026-10-21
- [3]Lou Andreas-Salomé · Wikipedia, abgerufen 2026-10-22
- [4]Psychoanalyse · Wikipedia, abgerufen 2026-10-20
- [5]Albert Ellis (Wikipedia)