Landkarte der Philosophie · Denkrichtung
Philosophie der normalen Sprache
Bewegung · Oxford und Cambridge, England · Anfänge ab 1929 in Cambridge, Blüte in Oxford etwa 1945 bis 1970
Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.
Die Philosophie der normalen Sprache sieht viele überlieferte philosophische Probleme als Missverständnisse, die entstehen, wenn Philosophen verzerren oder vergessen, wie Wörter im Alltag gebraucht werden. Statt philosophische Theorien zu bauen, achtet sie meist genau darauf, wie gewöhnliche Wörter tatsächlich verwendet werden. Sie begann mit dem späten Wittgenstein nach seiner Rückkehr nach Cambridge 1929 und wurde zwischen etwa 1945 und 1970 von Philosophen in Oxford wie Gilbert Ryle, J. L. Austin und P. F. Strawson weitergeführt.[1][2]
belegt Prüfstand der Beschreibung
Personen (5)
Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.
- Ludwig Wittgenstein belegt[1]1889–1951 · Kapitel: Analytische Philosophie und WissenschaftstheorieMit seinem Spätwerk.
- Gilbert Ryle belegt[1][3]1900–1976 · Kapitel: Analytische Philosophie und Wissenschaftstheorie
- John Langshaw Austin belegt[3][1]1911–1960 · Kapitel: Analytische Philosophie und Wissenschaftstheorie
- Peter Frederick Strawson belegt[3][1]1919–2006 · Kapitel: Analytische Philosophie und Wissenschaftstheorie
- John Searle belegt[1]1932–2025 · Kapitel: Geist und Technik
In diesen Denkwegen
Hier antwortet die Richtung selbst oder eine ihrer Personen.
Wie frei bin ich?
- Station 5: Wofür bin ich verantwortlich, wenn ich nicht alles selbst bestimme?Mit Peter Frederick Strawson.
Quellen
- [1]Ordinary language philosophy · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [2]Internet Encyclopedia of Philosophy · abgerufen 2026-10-21
- [3]Philosophie der normalen Sprache · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21