Landkarte der Philosophie · Denkrichtung
Pythagoreismus
Schule · Kroton in Unteritalien · ab etwa 530 v. Chr., Neubelebung im 1. Jh. v. Chr.
Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.
Der Pythagoreismus ist die Schule, die auf Pythagoras zurückgeht und um 530 v. Chr. im unteritalischen Kroton ihre erste Gemeinschaft hatte. Ihre Anhänger führten ein streng geregeltes Leben und glaubten an die Seelenwanderung, also daran, dass die Seele nach dem Tod in einen neuen Körper übergeht. Spätere Pythagoreer wie Philolaos sahen in der Zahl den Schlüssel zum Verständnis der Welt, und ihre Gedanken beeinflussten Platon stark.[1][2]
belegt Prüfstand der Beschreibung
Personen (7)
Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.
- Pythagoras von Samos belegt[2][1]um 570–490 v. Chr. · Kapitel: Vorsokratiker
- Theano (Pythagoreerin) belegt[2]6. bis 5. Jh. v. Chr. · Kapitel: Vorsokratiker
- Hippasos von Metapont belegt[3]um 530 – um 450 v. Chr. · Kapitel: Vorsokratiker
- Empedokles von Akragas Deutung[3][1]um 495 – um 435 v. Chr. · Kapitel: VorsokratikerKein Pythagoreer im engeren Sinn, stand der pythagoreischen Gedankenwelt aber sehr nahe.
- Philolaos von Kroton belegt[3]um 470 – um 385 v. Chr. · Kapitel: Vorsokratiker
- Archytas von Tarent belegt[3]um 420 – um 350 v. Chr. · Kapitel: Vorsokratiker
- Giovanni Pico della Mirandola Deutung[3][1]1463–1494 · Kapitel: Renaissance und MachtBezeichnete sich selbst ausdrücklich als Pythagoreer; gehört zur Renaissance-Aufnahme dieser Denkweise, nicht zur antiken Schule.
Quellen
- [1]Pythagoreanism (Huffman) · Stanford Encyclopedia of Philosophy
- [2]Pythagoreanism · Wikipedia, abgerufen 2026-10-20
- [3]Pythagoreer · Wikipedia, abgerufen 2026-10-20