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Landkarte der Philosophie · Wer bin ich eigentlich?

Vergleichspunkt der Kreuzung

Ein ähnliches Ergebnis, aber aus welchen Gründen?

Beide Richtungen finden im Erleben nichts Bleibendes, das ein Ich wäre, und beide halten es für zulässig, im Alltag von Personen zu sprechen. Hume kommt dahin, indem er fragt, aus welchem Eindruck die Vorstellung vom Ich stammen könnte, und erklärt sie aus der Verknüpfung von Wahrnehmungen. Die buddhistische Lehre kommt dahin über die Unbeständigkeit der fünf Bestandteile und über die Frage der Kontrolle, und sie verbindet die Einsicht mit dem Ziel, weniger zu leiden. Manche Auslegungen sehen gerade die frühe buddhistische Lehre nicht als Bündeltheorie, weil sie das Ich nicht auf ein Bündel zurückführt, sondern ganz verneint. Ob du beim Tagebuch eher nach der Herkunft deiner Vorstellung fragst oder nach dem, woran du festhältst, hängt davon ab, was dich an den fremden Seiten beschäftigt.

Selbst weiterdenken

Was verändert das an deiner ersten Einschätzung?

Freiwillig. Du musst nichts eingeben und kannst direkt weiterlesen.

Alle Richtungen

Jede Richtung bleibt offen, auch wenn du schon eine gelesen hast. Redaktionelle Kreuzung: Hume und die buddhistische Lehre werden hier verglichen. Ein Einfluss zwischen ihnen ist nicht belegt, und es ist keine historische Abstammungslinie.