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Landkarte der Philosophie · Denkrichtung

Christliche Mystik

Tradition · Europa und Vorderer Orient (Ost- und Westkirche) · seit der frühen Kirche

Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.

Christliche Mystik ist ein Sammelbegriff für Lehren, Übungen und Texte innerhalb des Christentums, die den Menschen auf eine unmittelbare und verwandelnde Gegenwart Gottes vorbereiten sollen. Die Übungen reichen vom betenden Nachsinnen über die Bibel bis zur Kontemplation, dem stillen Schauen auf Gott, und können in die Erfahrung einer Vereinigung mit Gott münden. Diese Einheit verstanden die klassischen Mystiker meist als liebende Verbindung ihres Willens mit dem Willen Gottes oder sogar als Verschmelzen ihres Geistes mit Gott.[1][2][3]

belegt Prüfstand der Beschreibung

Personen (11)

Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.

  • Augustinus von Hippo Deutung[1][4]354–430 n. Chr. · Kapitel: MittelalterÜber ihn wirkte neuplatonisches Denken auf die christliche Mystik des Westens.
  • Pseudo-Dionysius Areopagita belegt[3]Schriften zwischen 485 und 528 · Kapitel: MittelalterPrägte den Begriff „mystische Theologie“.
  • Johannes Scotus Eriugena Deutung[3][1]um 800–um 877 · Kapitel: MittelalterVermittelte die mystische Theologie des Pseudo-Dionysius an das lateinische Mittelalter.
  • Hildegard von Bingen belegt[3][1]1098–1179 · Kapitel: Mittelalter
  • Bonaventura belegt[3][1]um 1221–1274 · Kapitel: Mittelalter
  • Marguerite Porete belegt[3][5]um 1258–1310 · Kapitel: MittelalterBegine; gehört zur Frauenmystik des Spätmittelalters.
  • Meister Eckhart belegt[3][1]1260–1328 · Kapitel: MittelalterHauptvertreter der Deutschen Mystik.
  • Gregorios Palamas Deutung[5][1]1296–1359 · Kapitel: MittelalterLehrer des hesychastischen Gebets in der Ostkirche: Gott bleibt unerkennbar und zeigt sich doch manchen Menschen schon in diesem Leben.
  • Nikolaus von Kues belegt[3]1401–1464 · Kapitel: MittelalterVertreter der stärker intellektuellen Richtung mystischer Theologie.
  • Blaise Pascal belegt[1]1623–1662 · Kapitel: Rationalismus
  • Simone Weil belegt[1]1909–1943 · Kapitel: Phänomenologie und Existenzialismus

In diesen Denkwegen

Hier antwortet die Richtung selbst oder eine ihrer Personen.

Quellen

  1. [1]Christian mysticism · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
  2. [2]Stanford Encyclopedia of Philosophy · abgerufen 2026-10-21
  3. [3]Christliche Mystik · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
  4. [4]Platonism · Wikipedia, abgerufen 2026-10-20
  5. [5]Medieval Philosophy, Abschnitt 2.6 · Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 2026-10-22

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