Landkarte der Philosophie · Denkrichtung
Renaissance-Humanismus
Bewegung · Italien, dann ganz Westeuropa · 14. bis 16. Jh.
Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.
Der Renaissance-Humanismus war vor allem eine Bildungsbewegung, die in Italien begann und sich zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert über Westeuropa ausbreitete. Seine Vertreter wollten das Erbe der griechischen und römischen Antike wiederbeleben und studierten dazu lateinische und griechische Literatur, Grammatik, Redekunst, Geschichte, Dichtung und Moralphilosophie. Ziel waren Bürger, die klar und gewandt sprechen und schreiben, sich im Gemeinwesen einbringen und andere zu klugem und tugendhaftem Handeln bewegen können.[1][2][3]
belegt Prüfstand der Beschreibung
Personen (18)
Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.
- Francesco Petrarca belegt[3][1]1304–1374 · Kapitel: Renaissance und MachtGab den ersten Anstoß zum Renaissance-Humanismus.
- Coluccio Salutati belegt[1]1331–1406 · Kapitel: Renaissance und Macht
- Leonardo Bruni belegt[3][1]ungefähr 1370–1444 · Kapitel: Renaissance und Macht
- Basilius Bessarion belegt[1][3]ungefähr 1403–1472 · Kapitel: Renaissance und Macht
- Lorenzo Valla belegt[3][4]ungefähr 1406–1457 · Kapitel: Renaissance und Macht
- Marsilio Ficino belegt[3]1433–1499 · Kapitel: Renaissance und Macht
- Pietro Pomponazzi belegt[5]1462–1525 · Kapitel: Renaissance und MachtHumanist der Renaissance, der vor allem als Ausleger des Aristoteles an den Universitäten wirkte.
- Giovanni Pico della Mirandola belegt[3][6]1463–1494 · Kapitel: Renaissance und Macht
- Erasmus von Rotterdam belegt[3][1]1469–1536 · Kapitel: Renaissance und Macht
- Niccolò Machiavelli Deutung[1][7]1469–1527 · Kapitel: Renaissance und MachtHumanistisch gebildet; ob sein Republikanismus zum Bürgerhumanismus gehört oder ganz neu ist, ist umstritten.
- Thomas Morus belegt[3]1478–1535 · Kapitel: Renaissance und MachtBerühmtester Vertreter des englischen Humanismus.
- Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim Deutung[8]1486–1535 · Kapitel: Renaissance und MachtNach einer Deutung ein humanistischer Theologe.
- Juan Luis Vives belegt[3][1]1493–1540 · Kapitel: Renaissance und Macht
- Petrus Ramus belegt[9][10]1515–1572 · Kapitel: Renaissance und MachtHumanistischer Gegner der aristotelisch-scholastischen Schulphilosophie.
- Francesco Patrizi da Cherso belegt[11]1529–1597 · Kapitel: Renaissance und MachtEiner der letzten Renaissance-Humanisten.
- Jean Bodin Deutung[12]ca. 1529/30–1596 · Kapitel: Renaissance und MachtSein Geschichtswerk steht nach einer Darstellung am Gipfel der humanistischen Geschichtslehre; zugleich legte er viel vom rhetorischen Rüstzeug der Humanisten ab.
- Michel de Montaigne belegt[13][1]1533–1592 · Kapitel: Renaissance und Macht
- Justus Lipsius belegt[14]1547–1606 · Kapitel: Renaissance und Macht
In diesen Denkwegen
Hier antwortet die Richtung selbst oder eine ihrer Personen.
Wozu brauchen wir andere Menschen?
- Station 3: Was macht einen echten Freund aus?Mit Michel de Montaigne.
Quellen
- [1]Renaissance humanism · Wikipedia
- [2]Giovanni Pico della Mirandola · Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 2026-10-22
- [3]Renaissance-Humanismus · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [4]Hermeneutics · Wikipedia, abgerufen 2026-10-20
- [5]Pietro Pomponazzi · Wikipedia, abgerufen 2026-10-20
- [6]Pythagoreer · Wikipedia, abgerufen 2026-10-20
- [7]Niccolò Machiavelli · Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 2026-10-22
- [8]Agrippa · Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 2026-10-22
- [9]Petrus Ramus · Wikipedia
- [10]Ramus · Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 2026-10-22
- [11]de.wikipedia, Francesco Patrizi da Cherso · abgerufen 2026-10-22
- [12]Jean Bodin · Stanford Encyclopedia of Philosophy
- [13]Michel de Montaigne · Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 2026-10-22
- [14]Stoicism · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21