Landkarte der Philosophie · Denkrichtung
Empirismus
Bewegung · vor allem England, Irland und Schottland · 17. und 18. Jahrhundert (britischer Empirismus)
Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.
Der Empirismus geht davon aus, dass unser Wissen über die Welt aus der Erfahrung stammt, also aus den Sinnen und aus der Beobachtung des eigenen Denkens. Als „britische Empiristen“ fasst man rückblickend vor allem Locke, Berkeley und Hume zusammen, die sich gegen angeborene Ideen wandten.[1][2]
belegt Prüfstand der Beschreibung
Personen (4)
Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.
- Pierre Gassendibelegt[3]1592–1655 · Kapitel: Rationalismus
- John Lockebelegt[1][2]1632–1704 · Kapitel: Empirismus und Aufklärung
- George BerkeleyDeutung[2]1685–1753 · Kapitel: Empirismus und Aufklärung
- David Humebelegt[1][2]1711–1776 · Kapitel: Empirismus und Aufklärung
In diesen Denkwegen
Hier antwortet die Richtung selbst oder eine ihrer Personen.
Woher weiß ich, was wahr ist?
- Station 1: Reicht es, etwas mit eigenen Augen zu sehen?Mit John Locke, David Hume.
- Station 2: Was, wenn ich mich in allem täuschen könnte?Mit Pierre Gassendi, David Hume.
- Station 3: Darf ich glauben, was ich nicht selbst prüfen kann?Mit David Hume.
Wer bin ich eigentlich?
- Station 1: Bin ich das, was in mir denkt?Mit Pierre Gassendi.
- Station 2: Bin ich noch dieselbe Person wie vor zwanzig Jahren?Mit John Locke.
- Station 3: Gibt es überhaupt ein festes Ich?Mit David Hume.
Quellen
- [1]Stanford Encyclopedia of Philosophy
- [2]Empiricism · Wikipedia
- [3]Pierre Gassendi · Stanford Encyclopedia of Philosophy