Landkarte der Philosophie · Denkrichtung
Platonismus
Tradition · seit Platon (4. Jh. v. Chr.) bis heute
Eine fachliche Zuordnung, getrennt von den redaktionellen Kapiteln der Landkarte. Jede Person steht hier mit dem Prüfstand ihrer Zuordnung.
Mit Platonismus ist zunächst die Lehre Platons und der antiken Philosophen gemeint, die sich ausdrücklich als seine Anhänger verstanden. In einem weiteren Sinn nennt man so auch spätere Denker, die zentrale Gedanken Platons aufgreifen. Gemeinsam ist ihnen meist die Annahme, dass es neben der sichtbaren, wandelbaren Welt eine Wirklichkeit unveränderlicher Formen oder Ideen gibt.[1][2]
belegt Prüfstand der Beschreibung
Engere Richtungen
Personen (6)
Nach Lebenszeit. Das Kapitel daneben ist die redaktionelle Einordnung der Landkarte.
- Platonbelegt[1][2]um 428–348 v. Chr. · Kapitel: Klassisches Athen
- Arkesilaos von Pitanebelegt[2][1]um 315–241 v. Chr. · Kapitel: Hellenismus und Spätantike
- Plotinbelegt[3]um 205–270 n. Chr. · Kapitel: Hellenismus und Spätantike
- Henry Morebelegt[4][5]1614–1687 · Kapitel: Rationalismus
- Ralph Cudworthbelegt[4][5]1617–1688 · Kapitel: Rationalismus
- Anne Conwaybelegt[4][6]1631–1679 · Kapitel: Rationalismus
Quellen
- [1]Platonismus · Wikipedia, abgerufen 2026-10-20
- [2]Platonism · Wikipedia, abgerufen 2026-10-20
- [3]Stanford Encyclopedia of Philosophy · abgerufen 2026-10-21
- [4]Stanford Encyclopedia of Philosophy · abgerufen 2026-10-21
- [5]Cambridge Platonists · Wikipedia, abgerufen 2026-10-21
- [6]Lady Anne Conway · Stanford Encyclopedia of Philosophy