Landkarte der Philosophie

Immanuel Kant

1724–1804 · Königsberg

Strömung
Kant und Deutscher Idealismus
Kants Fragen
Was soll ich tun? · Was kann ich wissen? (Deutung)
Lebensdaten
belegt gilt für Name, Lebenszeit und Orte
Eigener Eintrag
Stanford Encyclopedia of Philosophy

Kant fragt, was Vernunft leisten kann, und stellt damit Erkenntnis, Moral und Religion auf eine neue Grundlage, von der aus Reinhold, Fichte, Hegel und später Marx ihren Weg nehmen.

Kant verbindet Wolffs Strenge, Humes Skepsis und Rousseaus Menschenbild zu einem neuen Entwurf. Mendelssohn, Hamann, Reinhold und Maimon sind seine ersten Leser, Verteidiger und Kritiker, und Fichte, Schelling und Hegel gehen von ihm aus.

Kernidee

Kant dreht die Blickrichtung um: Nicht unser Erkennen richtet sich nach den Gegenständen, sondern die Gegenstände müssen sich nach den Formen unseres Erkennens richten. Wir erkennen die Dinge daher nur, wie sie uns erscheinen, nicht wie sie an sich sind. In der Moral gibt sich die Vernunft selbst das Gesetz, und das nennt Kant Autonomie.

Bekannt für

Kant ist bekannt für den Aufruf „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ und für den kategorischen Imperativ, also die Regel, nur nach Grundsätzen zu handeln, die für alle gelten könnten. Wer sich im Gespräch fragt, ob er die Regel, nach der er gerade handelt, auch bei anderen gelten lassen würde, wendet ihn an.

Theorien mit Alltagsbeispiel

Die kopernikanische Wende

Bisher nahm man an, dass sich unsere Erkenntnis nach den Gegenständen richtet; Kant versucht es umgekehrt, so wie Kopernikus den Beobachter bewegte, statt den Himmel kreisen zu lassen. Raum, Zeit und Begriffe wie Ursache gehören zu unserem Erkennen und prägen jede Erfahrung, bevor wir etwas beobachten. Wie jeder im Meeting dieselben Zahlen durch eine eigene Brille liest, sind auch Fakten immer schon gedeutet.

Erscheinung und Ding an sich

Was wir erfahren, sind Erscheinungen, und wie die Dinge unabhängig von uns beschaffen sind, bleibt unerkennbar. Damit setzt Kant der Vernunft eine Grenze und schafft zugleich Raum für Glauben und Freiheit. Wer in einem Konflikt meint, die „objektive Lage“ zu kennen, verwechselt oft seine Sicht mit der Sache selbst.

Autonomie und kategorischer Imperativ

Die Vernunft gibt sich nach Kant selbst das Moralgesetz, und es gilt unbedingt und nicht nur, wenn es nützt. Eine Formel verlangt, nur nach Grundsätzen zu handeln, die man zugleich als allgemeines Gesetz wollen kann. Frag Dich, ob Du wollen würdest, dass jede Führungskraft mit Fehlern so umgeht, wie Du es gerade tust.

Begriffe

Kritik
Transzendentalphilosophie
Erscheinung und Ding an sich
kopernikanische Wende
kategorischer Imperativ
Autonomie
Aufklärung
Ding an sich
: die Wirklichkeit, wie sie unabhängig von unserer Wahrnehmung wäre und die wir nicht erkennen

Lehrer, Schüler, Freunde, Gegner

Lehrer

  • Martin Knutzen: Lieblingslehrer, Pietist, beeinflusst von Wolff und Locke und Vermittler Newtons
  • David Hume: weckte ihn aus dem dogmatischen Schlummer (Prolegomena, Akademie-Ausgabe IV, 260)
  • Jean-Jacques Rousseau: prägte ab Mitte der 1760er Jahre sein Denken über Moral

Schüler

  • Johann Gottfried Herder: Student bei Kant, später Gegner
  • Karl Leonhard Reinhold: Popularisierer der Kantischen Philosophie, später Weiterentwickler
  • Johann Gottlieb Fichte: besuchte Kant in Königsberg, Kant distanzierte sich 1799 öffentlich von ihm

Freunde

  • Johann Georg Hamann: Freund, dem Kant 1767 eine Stelle bei der Zollverwaltung vermittelte
  • Moses Mendelssohn: Briefwechsel, Kants Preisschrift wurde 1763 hinter Mendelssohns Text Zweite

Gegner

  • Johann Georg Hamann: Metakritik von 1784 gegen Kants Vernunftkritik
  • Friedrich Heinrich Jacobi: bestritt, dass man mit dem Ding an sich im System bleiben kann
  • Salomon Maimon: bezweifelte Kants Antwort auf die Frage nach dem Recht der Begriffe

Verbindungen im Netz

51 Verbindungen, davon 35 noch nicht einzeln geprüft. Jede hat ihre eigene Begründung und ihren eigenen Prüfstand.

Lehrer und Schüler

Persönliches Lehrverhältnis.

  • Lehrer von Johann Gottfried Herderungeprüft

    Früher Hörer Kants, später Kritiker seiner Vernunftlehre in der Metakritik von 1799.

Baut auf

Übernimmt oder entwickelt einen Gedanken weiter, meist über Texte.

  • Grundlage für Arthur Schopenhauerungeprüft

    Er übernimmt Kants Trennung von Erscheinung und Ding an sich und macht den Willen zum Ding an sich.

  • baut auf Christian Wolffungeprüft

    Kant verdankt Wolff Form und Inhalt seines frühen Denkens und nennt ihn den größten dogmatischen Philosophen.

  • Grundlage für Christine Korsgaardungeprüft

    Sie entwickelt Kants Gedanken der Autonomie als Quelle moralischer Verpflichtung weiter.

  • Grundlage für Claude Lévi-Straussungeprüft

    Suche nach universalen Denkformen des Geistes, die Kulturen übergreifen

  • baut auf David Humeungeprüft

    Kant sagt, Humes Einwand habe ihn aus dem dogmatischen Schlummer geweckt (Prolegomena, Akademie-Ausgabe IV, 260).

  • Grundlage für Edmund Husserlungeprüft

    Husserl versteht sich im Anschluss an transzendentale Fragestellungen, laut SEP transzendentaler Idealist

  • Grundlage für Ernst Cassirerungeprüft

    Er weitet Kants Frage nach den Formen der Erkenntnis auf Sprache, Mythos und Kunst aus.

  • Grundlage für Friedrich Albert LangeDeutung

    Lange befürwortet ein Zurück zu Kant und stützt dessen Erkenntnistheorie durch die Sinnesphysiologie, deutet ihn aber naturalistisch.

  • Grundlage für Friedrich Daniel Ernst Schleiermacherungeprüft

    Schleiermacher setzt sich kritisch mit Kant auseinander und lehnt etwa dessen Postulate von Gott und Unsterblichkeit ab.

  • Grundlage für Georg Wilhelm Friedrich Hegelungeprüft

    Hegel nimmt Kants Frage nach der Vernunft und macht daraus eine Geschichte der Vernunft in Bewegung.

  • Grundlage für Germaine de Staëlungeprüft

    Sie stellt Kants Lehre in Über Deutschland vor und macht sie in Frankreich bekannt.

  • baut auf Gottfried Wilhelm Leibnizungeprüft

    Kant steht anfangs in der Leibniz-Wolff-Tradition und löst sich in der Kritik davon.

  • Grundlage für Hannah Arendtungeprüft

    Kant wird als wichtiger Einfluss genannt, später Vorlesungen zu Kants politischer Philosophie

  • Grundlage für Henry David ThoreauDeutung

    SEP nennt Kant, Fichte und Schelling, studiert aus erster oder zweiter Hand, unter den Einflüssen.

  • Grundlage für Hermann Cohenungeprüft

    Er erneuert Kants Methode, von der Tatsache der Wissenschaft nach ihren Bedingungen zu fragen.

  • Grundlage für Jean-François LyotardDeutung

    Lyotard greift Kants Lehre vom Erhabenen auf.

  • baut auf Jean-Jacques Rousseauungeprüft

    Rousseaus moralische Freiheit als selbstgegebenes Gesetz wird bei Kant zur Autonomie.

  • Grundlage für Johann Gottlieb Fichteungeprüft

    Fichte knüpft an Kant an, Kant distanziert sich 1799 öffentlich von ihm.

  • Grundlage für John Rawlsungeprüft

    Seine Theorie der Gerechtigkeit übersetzt Kants Selbstgesetzgebung in einen fairen Urzustand.

  • Grundlage für Jürgen Habermasungeprüft

    Habermas' Diskursethik ist eine Neufassung von Kants Moral: Gültig ist, was alle Betroffenen begründet akzeptieren könnten.

  • Grundlage für Karl Leonhard Reinholdungeprüft

    Reinhold macht Kant bekannt und will ihm einen sicheren ersten Grundsatz geben.

  • Grundlage für Karl Popperungeprüft

    Er folgt laut SEP Kant in der Ablehnung der Ansicht, Beobachtungssätze seien unfehlbar

  • Grundlage für Margaret FullerDeutung

    SEP nennt Kant unter den Einflüssen, die die Transzendentalisten in Amerika einführen wollten.

  • Grundlage für Martha Nussbaumungeprüft

    Jeder Mensch als Zweck an sich, in Wikipedia als Einfluss genannt

  • Grundlage für Max Horkheimerungeprüft

    Das Ideal der Mündigkeit wird zum Maßstab, an dem die Gesellschaft gemessen wird.

  • Grundlage für Michel Foucaultungeprüft

    Er kehrt Kants kritische Frage um: Was am scheinbar Notwendigen ist in Wahrheit zufällig?

  • Grundlage für Peter Frederick StrawsonDeutung

    The Bounds of Sense (1966) ist eine Auseinandersetzung mit Kants Kritik der reinen Vernunft.

  • Grundlage für Peter Singerungeprüft

    Er führt den Schritt zum Universalisieren in der Ethik von Kant über Hare auf Kant zurück

  • Grundlage für R. M. HareDeutung

    Über H. J. Paton lernte er von Kant, dass Imperative zum Bereich der Vernunft gehören, und wollte Kantisches mit Mill vereinen (SEP, Hare).

  • Grundlage für Ralph Waldo EmersonDeutung

    SEP nennt kantisches und romantisches Denken unter Emersons Einflüssen.

  • Grundlage für Robert BrandomDeutung

    Wikipedia und SEP nennen Kant unter den Denkern, auf die Brandom zurückgreift.

  • Grundlage für Wilfrid SellarsDeutung

    Die SEP nennt Sellars' Philosophie des Geistes kantisch geprägt.

Kritik

Kritik an einer bestimmten These. Ein persönlicher Streit ist damit nicht gemeint.

  • kritisiert Anselm von CanterburyDeutung

    Laut deutscher Wikipedia setzte sich Kant kritisch mit dem ontologischen Gottesbeweis auseinander; sie verweist auf seine Argumente gegen ontologische Gottesbeweise in der Kritik der reinen Vernunft (B 620 f. / A 592 f.). Es handelt sich um eine nachträgliche Kritik, nicht um einen Streit unter Zeitgenossen.

  • wird kritisiert von Bernard BolzanoDeutung

    Laut SEP hält Bolzano Kants kategorischen Imperativ für unbrauchbar und ersetzt ihn durch das Prinzip der Förderung des Gemeinwohls.

  • wird kritisiert von Bertrand Russellungeprüft

    Laut SEP gab er gegen 1898 den Idealismus und die ursprünglich kantische Methode auf

  • wird kritisiert von Friedrich Heinrich Jacobiungeprüft

    Jacobi hielt das Ding an sich für unverzichtbar und zugleich unhaltbar.

  • wird kritisiert von Friedrich Nietzscheungeprüft

    Kritik an Moralphilosophie und Pflichtethik

  • wird kritisiert von Gayatri Chakravorty SpivakDeutung

    In A Critique of Postcolonial Reason zeigt sie, wie Kant und Hegel Nichteuropäer vom vollen Menschsein ausschlossen.

  • wird kritisiert von Georg Wilhelm Friedrich Hegelungeprüft

    führt Kants Kritik weiter und wirft ihm Formalismus vor

  • wird kritisiert von Gottlob Fregeungeprüft

    In den Grundlagen widerspricht er Kants Ansicht, arithmetische Sätze seien synthetisch a priori

  • wird kritisiert von Hans ReichenbachDeutung

    Reichenbach ging vom Neukantianismus aus und ersetzte Kants apriorische Prinzipien durch prüfbare Konventionen.

  • wird kritisiert von Johann Georg Hamannungeprüft

    Freunde in Königsberg, später Gegner wegen der Metakritik.

  • wird kritisiert von Johann Gottfried Herderungeprüft

    Früher Hörer Kants, später Kritiker seiner Vernunftlehre in der Metakritik von 1799.

  • wird kritisiert von John Stuart Millungeprüft

    Üblich in der Literatur: Auseinandersetzung mit intuitionistischer Ethik, hier nicht einzeln belegt

  • wird kritisiert von Moritz SchlickDeutung

    Schlick lehnte Kants kategorischen Imperativ und absolute Werte ab.

  • wird kritisiert von Salomon Maimonungeprüft

    Maimon kritisiert Kant scharf, Kant lobt ihn als seinen scharfsinnigsten Kritiker.

Persönlicher Kontakt

Begegnung, Freundschaft, Briefwechsel oder Zusammenarbeit.

  • persönlich verbunden mit Johann Georg Hamannungeprüft

    Freunde in Königsberg, später Gegner wegen der Metakritik.

  • persönlich verbunden mit Karl Leonhard Reinholdbelegt

    Reinhold schrieb Kant viele persönliche Briefe, und Kant zeigte sich über Reinholds Erfolg erfreut. Ein Lehrverhältnis gab es nicht: Reinhold machte Kants Philosophie bekannt und baute sie weiter.

  • persönlich verbunden mit Moses Mendelssohnungeprüft

    Konkurrenten um den Akademiepreis 1763, später im Austausch über Kants Kritik der Gottesbeweise.

Im Vergleich

Redaktioneller Vergleich ähnlicher Gedanken, keine historische Beziehung.

  • im Vergleich mit Arnold GeulincxDeutung

    Historiker des 19. Jahrhunderts deuteten Geulincx als Vorläufer Kants, vor allem wegen der Metaphysica ad mentem peripateticam.

Kontext

Was das Denken geprägt oder verzerrt haben könnte: Geld, Abhängigkeit, Biografie.

  • Abhängigkeit belegt

    Wegen der Religionsschrift erhielt Kant am 1. Oktober 1794 eine Kabinettsorder Friedrich Wilhelms II., die ihm weitere Veröffentlichungen dieser Art untersagte. Er verpflichtete sich, über Religion nicht mehr zu schreiben, und hielt sich bis zum Tod des Königs daran.[3]

  • Geld belegt

    Nach der Studienzeit arbeitete Kant sechs Jahre als Hauslehrer, weil seine Eltern gestorben waren und das Geld für eine akademische Laufbahn fehlte. Von 1755 bis 1770 lehrte er als unbesoldeter Dozent, erst 1770 erhielt er den Lehrstuhl für Logik und Metaphysik.[1]

  • Biografie belegt

    Kants Schriften zur Anthropologie und zum Begriff der Rasse enthalten rassistische Einteilungen und Wertungen. Die Forschung streitet, wie stark das sein Hauptwerk berührt; gegen Ende seines Lebens verurteilte er Kolonialeroberung und Sklaverei scharf.[6]

Kritik

Hamann warf Kant in der Metakritik vor, die Vernunft von Sprache, Erfahrung und Geschichte zu trennen. Jacobi hielt das Ding an sich für unhaltbar, und Maimon bezweifelte, dass Kant den Zusammenhang von Begriff und Anschauung begründet hat. Fichtes Weiterentwicklung der Lehre lehnte Kant selbst 1799 öffentlich ab.

Wirkung heute

Kant bleibt nach der Stanford Encyclopedia ein Bezugspunkt in Erkenntnistheorie, Ethik, Politik und Ästhetik. Sein Leitgedanke der menschlichen Autonomie und seine Forderung nach Mündigkeit tragen bis heute die Debatten über Selbstbestimmung und Verantwortung.

Brücke zu Führung und Coaching

Kants Frage nach der Brille hilft in der Führung, weil Menschen ihre Sicht oft für die Wirklichkeit halten. Frage in der nächsten schwierigen Besprechung: Was ist hier Fakt, und was ist bereits meine Deutung? Prüfe vor einer unbequemen Entscheidung, ob Du die Regel, nach der Du handelst, auch für Deine Führungskräfte gelten lassen würdest.

Zitate

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.“

Immanuel Kant, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?, Berlinische Monatsschrift, Dezember 1784, Akademie-Ausgabe VIII, S. 35

„Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784)

Lebensstationen

  1. 1724Geboren in Königsberg
  2. 1755Beginn der Lehre an der Universität Königsberg
  3. 1770Lehrstuhl für Logik und Metaphysik
  4. 1781Kritik der reinen Vernunft erscheint
  5. 1794Kabinettsorder des Königs wegen der Religionsschrift
  6. 1804Tod in Königsberg am 12. Februar

Werke

  • Kritik der reinen Vernunft (1781)
  • Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785)

Kritik der reinen Vernunft (1781, zweite Auflage 1787); Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784); Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785); Kritik der praktischen Vernunft (1788); Kritik der Urteilskraft (1790); Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft (1793); Zum ewigen Frieden (1795); Die Metaphysik der Sitten (1797)

Anekdote überliefert

Kant soll so regelmäßig gelebt haben, dass die Königsberger ihre Uhren stellten, wenn er zu seinem täglichen Spaziergang aufbrach. Die Geschichte wird bis heute gern erzählt, wie die Zeitschrift ref.ch festhält, auch wenn ihr Ursprung nicht geklärt ist.[8]

Lesetipps

Einstieg
Immanuel Kant, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784), Akademie-Ausgabe Band VIII, online auf korpora.org: wenige Seiten, die Kants Haltung deutlich zeigen
Vertiefung
Marcus Willaschek, Kant. Die Revolution des Denkens (2023)

Noch nicht sicher belegt

  • Der kategorische Imperativ ist nur umschrieben, ein Zitat mit Stelle wurde nicht abgerufen. Die Uhren-Anekdote ist Überlieferung ohne geklärten Ursprung. Das Datum des Hume-Bezugs (Prolegomena 1783) wurde nicht genannt, weil das Erscheinungsjahr in den abgerufenen Quellen fehlte. SEP-Artikel zu Kant nennt Wolff 1679–1750, SEP zu Wolff 1754. Jahr des Studienbeginns nicht abgefragt. Die Aussage zum Verhältnis von Rassentheorie und Hauptwerk ist in der Forschung umstritten.
  • Gerüst: Konzepte, Führungs-Transfer und Leseempfehlung sind eigene Verdichtung, nicht einzeln aus den Quellen zitiert. Kants Bezug zu Leibniz (Wolffsche Schule) und zu Rousseau ist Fachliteratur-Standard, aber in den abgerufenen Auszügen nicht ausdrücklich belegt. Der Bezug zu Hume ist via de.wikipedia (Hume-Artikel) belegt.

Wege durchs Netz

Herkunft der Daten: Gerüst der Landkarte (Version 6), Kritische Theorie, Kant und Deutscher Idealismus. Prüfstand der Lebensdaten: belegt. Verbindungen, Kontext und Anekdote haben jeweils einen eigenen Prüfstand.

Quellen zu Kant

  1. [1]Stanford Encyclopedia of Philosophy, Kant · Stanford Encyclopedia of Philosophy
  2. [2]Immanuel Kant (Wikipedia) · Wikipedia
  3. [3]Wikipedia (de), Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft · Wikipedia
  4. [4]korpora.org/kant/aa08/035.html · Webseite
  5. [5]korpora.org/kant/aa04/260.html · Webseite
  6. [6]Black Central Europe, Kant on the different human races (1777) · Webseite
  7. [7]chbeck.de/willaschek-kant/product/40582595 · Buch
  8. [8]ref.ch, Der Mensch im Mittelpunkt (zum Kant-Jubiläum) · Webseite
  9. [9]Britannica: Immanuel Kant · Britannica

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