Landkarte der Philosophie · Strömung

Gegenwart: Gerechtigkeit und Ethik

1951 bis 2026 · gegenwartbelegt

Was schulden wir einander, und was ist eine gerechte Ordnung?

Nach dem Krieg rückten Fragen von Gerechtigkeit, Verantwortung und Rechten in den Mittelpunkt. Arendt untersuchte Macht und Gewalt, Rawls entwarf Gerechtigkeit als Fairness, Singer erweiterte die Ethik auf Tiere und globale Armut, Nussbaum fragte nach Fähigkeiten für ein gutes Leben.

Zeit und Umfeld

Die Erfahrung von Totalitarismus und Weltkrieg, der Kalte Krieg, Bürgerrechtsbewegungen und die Globalisierung prägten die Debatten.

Warum das heute zählt

Fairness von Regeln, Verantwortung über Grenzen hinweg und die Frage, was Menschen für ein gutes Leben brauchen, sind Alltag in Organisationen und Gesellschaft.

Kants Fragen (Deutung): Was soll ich tun? · Was ist der Mensch?

Personen (10)

Begriffe

Schleier des Nichtwissens
: Rawls' Gedankenexperiment: Regeln wählen, ohne die eigene Stellung zu kennen
Gerechtigkeit als Fairness
: Rawls' Theorie, die Regeln fair für alle begründet
Banalität des Bösen
: Arendts These, dass große Schuld aus Gedankenlosigkeit entstehen kann
Fähigkeitenansatz
: Nussbaums Maßstab: Was können Menschen tun und sein?
Gleiche Interessenabwägung
: Singers Forderung, das Leid aller Wesen gleich zu gewichten

Verbindungen innerhalb der Strömung

4 Verbindungen, jede als Satz mit Begründung. „Im Vergleich“ heißt: ähnliche Gedanken, ohne dass sich die beiden beeinflusst haben müssen.

Nachbarn unter den Strömungen

Quellen

  1. [1]Stanford Encyclopedia of Philosophy: rawls · Stanford Encyclopedia of Philosophy
  2. [2]Hannah Arendt, Stanford Encyclopedia of Philosophy · Stanford Encyclopedia of Philosophy
  3. [3]Stanford Encyclopedia of Philosophy: justice · Stanford Encyclopedia of Philosophy
  4. [4]Wikipedia (en): Contemporary philosophy · Wikipedia

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