Landkarte der Philosophie · Strömung
Asiatische Traditionen
600 v. Chr. bis 200 v. Chr. · antikebelegt
Wie lebe ich in Harmonie mit mir, anderen und der Ordnung der Welt?
In China und Indien entstanden etwa zur gleichen Zeit wie in Griechenland eigene Denkwege. Konfuzius betonte Beziehungen, Rituale und Tugend, Laozi das Fließen des Dao, Buddha den Weg aus dem Leiden. Sie wirken bis heute in Politik, Alltag und Spiritualität.
Zeit und Umfeld
In China zerfiel die Zhou-Ordnung in die Zeit der Streitenden Reiche, in Indien entstanden neue Städte und Reformbewegungen jenseits der Veden.
Warum das heute zählt
Beziehungspflege, Vorbild statt Befehl, Loslassen und Achtsamkeit gehören heute zu gefragten Führungskompetenzen.
Kants Fragen (Deutung): Was soll ich tun? · Was darf ich hoffen?
Personen (3)
Begriffe
- Ren
- : bei Konfuzius Menschlichkeit als Grundtugend
- Dao
- : der Weg oder das natürliche Fließen der Dinge
- Wu wei
- : Handeln ohne Erzwingen, im Einklang mit dem Lauf der Dinge
- Vier edle Wahrheiten
- : Buddhas Analyse von Leiden und Weg zu seiner Überwindung
- Nicht-Selbst
- : die buddhistische Einsicht, dass es kein festes Ich gibt
Verbindungen innerhalb der Strömung
2 Verbindungen, jede als Satz mit Begründung. „Im Vergleich“ heißt: ähnliche Gedanken, ohne dass sich die beiden beeinflusst haben müssen.
Nachbarn unter den Strömungen
- Verwandt mit: VorsokratikerParallele Frage nach Ordnung und Wandel der Welt
- Verwandt mit: Athen: Sokrates, Platon, AristotelesParallelen in Tugendlehre und Lebenskunst
- Verwandt mit: Hellenismus: Stoa und EpikurGemeinsames Thema der inneren Ruhe
Quellen
- [1]Stanford Encyclopedia of Philosophy: confucius · Stanford Encyclopedia of Philosophy
- [2]Stanford Encyclopedia of Philosophy: daoism · Stanford Encyclopedia of Philosophy
- [3]Wikipedia (en): Chinese philosophy · Wikipedia
- [4]Wikipedia (en): Buddhism · Wikipedia